Herzlich Willkommen auf unserer Seite. Wir sind eine Metzgerei in der 4. Generation, die ihren Ursprung in der Gründung im Februar 1913 hatte. 

Meine Frau Heidi und ich führen das Geschäft nunmehrseit 1996. Wir schlachten noch selber und haben einen Partyservice. Des weiteren sind wir der EDEKA Hessenring angehängt und bekommen wöchentlich frische Molkereiprodukte und ein Grundsortiment an  Lebensmittel und Getränke. Unsere Käsetheke bietet vielfältige Auswahl und unsere hausgemachten Salate werden frisch zubereitet.



Unsere Historie

 Die Metzgerei Kopf ist ein Fleischerfachgeschäft mit langjähriger Tradition. Das Geschäft wurde 1912 gegründet und im Feb. 1913 ins Handelsregister eingetragen. Im Jahre 2003 feiert die Metzgerei Kopf mit Lebensmittel und Partyservice seinen 90.Geburtstag. Sehr stolz ist man darauf das man noch selber schlachtet und alle Tiere aus der näheren Region bezieht. Als eines der letzten Geschäfte des Mittelstandes in Griedel verfügt man auch über ein breites Sortiment an Lebensmittel und verschiedenen Artikel für den täglichen Gebrauch. Man ist der EDEKA Handelskette angeschlossen. Bereits Ende der 70er Jahre fing man an sich im Partyservice zu entwickeln. Was mit der Großbaustelle A5 anfing, findet heute seinen Weiterbestand in einem breiten Sortiment an Vorspeisen, Hauptspeisen, sowie zahlreiche Desserts.

Der eigentliche Gründungstag der Metzgerei Kopf war am 6.Februar 1913. Der Metzgermeister Wilhelm Kopf und seine Frau Katharina geb. Schepp errichteten in einem Anbau Ihres Anwesens einen kleinen Kaufladen. Im Hinterhof richtete man sich ein Schlachthaus ein. Im April 1928 wurde der Anbau durch ein Lebensmittel bzw. Kolonialwarenladen erweitert. Am 1.Mai 1939 übertrugen die beiden das Geschäft ihrem Sohn Georg Kopf und seiner Frau Mathilde geb. Müller, die ebenfalls einer Metzgerfamilie entstammte.
Georg Kopf wurde 1941 als Soldat in den 2.Weltkrieg eingezogen und fiel 1944 bei Cherbourg in Nordfrankreich. So musste Mathilde Kopf das Geschäft alleine weiterführen mit der Unterstützung ihres Schwiegervaters (dem Firmengründer), sowie ihres Vaters Wilhelm Konrad Müller der ebenfalls das Metzgerhandwerk erlernt hatte.

Im Jahre 1957 und 1958 verstarben Wilhelm Kopf und Wilhelm Konrad Müller, so dass der damals 17 jährige Geselle Walter Kopf ( Sohn von Mathilde und Georg Kopf) das Geschäft weiterführen musste. Er hatte seine Lehre bei der Metzgerei Knorr in Butzbach von 1954 bis 1957 absolviert. Nach erfolgreicher Meisterprüfung im Jahre 1961 übernahm er am 1.Januar 1962 zusammen mit seiner Ehefrau Inge Kopf geb. Dreut die alleinige Verantwortung der Metzgerei Kopf mit Lebensmittel.

Nachdem bereits im Jahre 1959 die Ladenfront erweitert wurde, erfolgte im Jahre 1967 der Umbau des Schlachthauses mit Wurstküche, sowie eines neuen Kühlhauses.
Ein weiterer gravierender Umbau erfolgte im Jahre 1981, als der komplette Laden von grund auf erneuert wurde. Damals wurde eine eigene Käsetheke sowie eine separate Salattheke mit einbezogen.
Im Jahre 1987 wechselte der heutige Inhaber Marco Kopf nach absolvierter Lehre bei der Metzgerei Uebele in Bad Nauheim ins elterliche Geschäft. Nach Ablegung seiner Meisterprüfung im Oktober 1990 wechselte seine Ehefrau Heidi Kopf geb. Lebeau, die zur selben Zeit ihre Lehre bei der Metzgerei Uebele absolvierte ihre Arbeitsstätte und unterstützte den Ladenverkauf der Metzgerei Kopf. Nach ihrer Hochzeit im Jahre 1992 pachteten beide das Geschäft am 1.Januar 1996 von Walter und Inge Kopf. Seit dem 1. Januar 2005 läuft das Geschäft ganz auf Marco und Heidi Kopf. Die Metzgerei beschäftigt momentan 2 Fleischergesellen sowie 3 Teilzeitkräfte. Auch Walter und Inge Kopf bringen ihre Arbeitskraft noch jeden Tag ein und unterstützen den Verkauf und Partyservice in vollem Umfang.

Viel Zeit und Kraft investiert man in den vieler Orts bekannten Platten und Partyservice. Zahlreiche Feierlichkeiten mit bis zu 400 Personen ist man in der Lage zu verköstigen. Angefangen vom Kompletten Menüs sowie zahlreiche Variationen von Kalt-warmen Büffets kann man sich nach eigenen Wünschen und Vorstellungen zusammen stellen.
Auch verfügt man über ein Vielfalt von Salaten aus eigener Herstellung, sowie mehrere Dessertvorschläge.
 
 
           
                                                                                               
Ein Bericht aus der BZ von Paul Jung !
Das war saustark. Zu einem anderen Kommentar, den Werbeslogan der Firma Kopf nutzend, kann ein Berichterstatter, der auch als örtlicher Besucher an der 90 Jahr Feier der Tradtionsmetzgerei Kopf in Griedel teilnahm, nicht kommen. Bis zu 700 Besucher aus der Griedeler Umgebung, aber auch aus dem Gießener Raum, aus der Wetterau bis hin zur Main-Region drängten sich auf dem Kopfschen Anwesen bei einem Fest einer Jubilarin, die ihre jugendliche Ausstrahlung trotz der Ehrwürdigkeit ihrer Tradition nicht verloren hat.

Die musikalische und sängerische Umrahmung der Feier gestalteten der Musikverein und der Gesangverein Griedel. Der junge Firmeninhaber Marco Kopf bedankte sich in seiner Begrüßungsansprache an seine zahlreichen Gäste besonders bei den Mitgliedern der beiden Vereine, die der Feier ihren unterhaltsamen, aber auch einen akademischen Rahmen verliehen.
Die Laudatio auf die Jubilarin hielt die stellvertretende Vorsitzende der Landfrauen Helga Lang. In gebundenen Reimen ließ sie noch einmal die Firmengeschichte der Metzgerei Revue passieren, die ihre Tradition aus den Aktivitäten und Ideen der Menschen vom Firmengründer bis zu den heutigen jungen Besitzern gestaltet hat. „Neunzig Jahre ist es her, in Griedel gab es kaum Verkehr, nur Pferde, Schweine und manch’ Rind, da hat der Wilhelm Kopf e’ Metzgerei gegründ’! Helga Lange berührte noch einmal die schreckliche Zeit des Krieges, vor deren Folgen auch die Familie Kopf nicht verschont geblieben war. So musste nach dem Tod seines Vaters „Walter Kopf mit 17 schon, ohne viel zu diskutieren, mit der Mama den Laden führen. Die Brautschau Walters in „Eckschusters“ Drei-Mädel-Haus führte zur Ehe mit seiner Frau Inge, aus der er „Hatzans Inge“ gemacht hat. Nur Eingeweihte wissen diesen geheimnisvollen Namen zu deuten. „Ihr jüngster Sohn, Marco heißt er, ist auch schon lange Metzgermeister. Der hat dann, ohne lang zu reden, die Erbschaft auch schon angetreten. Mit ihm kam seine Frau an Bord, ne starke Frau am rechten Ort.“ Zum Schluss ihrer Laudatio stand ein Blick in die Zukunft, der die breite Zustimmung der Anwesenden fand. „Der Firma Kopf wünsch ich viel Glück und jederzeit den rechten Blick. Dass sie in Zukunft gut floriert und in zehn Jahr’n das Spruchband ziert: „Hier gibt es schon seit hundert Jahren die allerbesten Fleischerwaren.“
Am späteren Abend überraschten die „Freunde und Wegbegleiter des Metzgermeisters Marco“ die Jubilare. Lautstark und beschwingt tanzte und tobte die Schweinepolonäse der Habawabadurch das Festzelt, einige Kühe hatte sich auch darunter gemischt, sehr zur Freude der Kinder, die darüber rätselten, unter welcher Maske ihr Vater versteckt sein könnte. Der erste Vorsitzende der  Habawaba Wolfgang Schepp, fasste seine „Laudatio“ in die lockere Sprache, die in seiner Gruppe charakteristisch gepflegt wird., und lobte mit deftigen Worten das Engagement ihres aktiven Mitglieds Marco. Die HaWaBaWa, die eine wichtige Rolle im Rahmen der Griedeler Feste und Feiern spielt, schließlich beherrschen sie die Kunst des feste Feierns perfekt und beweisen dort immer wieder ihre Standfestigkeit, „würdigte“ ihr Mitglied Marco mit einer starken Holz“Sau“, die an diese große Feier zum 90.ten Geburtstag erinnern soll.
Die Verteilung der zahlreichen und attraktiven Preise der Tombola durch Inge und Marco Kopf löste immer wieder Gelächter aus, weil einige Loskäufer, gerade aus der unmittelbaren Nachbarschaft der Metzgerei, mehrere Preise „einsammelten“ und sich die Leer-Ausgegangenen entsprechende Kommentare nicht verkneifen konnten. Das tat der Fröhlichkeit keinen Abbruch, auch wenn der erste Preis, die halbe Sau, nach Gambach ging, zumal der Erlös der Tombola dem örtlichen Kindergarten zu Gute kommt.
Der Schluss des Festes und der Feier, er soll in den frühen Morgenstunden gelegen haben, zeigte alle, die zum Gelingen ihren aktiven Beitrag geleistet haben, erschöpft, aber auch von dem imponierenden Interesse und den Zeichen der Verbundenheit mit der Griedeler Traditionsmetzgerei Kopf überwältigt. Marco und Heidi Kopf, die vor Jahren angetreten sind, die Tradtion der Metzgerei fort zu führen, waren aber auch überwältigt von der Hilfs- und Unterstützungsbereitschaft der vielen Freunde, Kunden und Mitglieder Griedeler Vereine, die als Helfer dieses großartigen Festes unverzichtbar waren. Aber das hat in Griedel auch Tradition
Historie Griedel
Griedel
1.672 Einwohner. Die Dorfsiedlung an einer Biegung des für die Landschaft namengebenden Flüßchens Wetter soll alemannischen (oder fränkischen) Ursprungs und im 6. Jahrhundert n. Chr. gegründet worden sein. Für 768 ist die erste gesicherte urkundliche Erwähnung als "Gredila" nachweisbar, neben einer zweiten ungenauer datierten Urkunde von ca. 765/778 (beide Erwähnungen im Stiftungsregister des Klosters Lorsch a.d.Bergstraße, dem Lorscher Kodex oder Codex Laureshamensis, aus dem 12. Jahrhundert).Als erste bekannte Besitzer der Griedeler Kirche, die zur älteren Großpfarrei Nieder Weisel gehörte, erscheinen die Herren von Münzenberg, nach 1255 die von Falkenstein, die die Kirche den Johannitern übertrugen. Bis zur Reformation war das Johanniterhaus in Nieder Weisel Patronatsherr zu Griedel, danach die Landgrafen von Hessen. Die heutige Ev. Kirche in einem im Spätmittelalter befestigten Kirchhof wurde 1911 an der Stelle einer älteren zweischiffigen romanischen oder frühgotischen Basilika, die dem heiligen Peter geweiht war, errichtet. Der anschließende, erhaltene runde Chorturm dürfte im 14. Jahrhundert entstanden sein. Er zeigt zahlreiche gotische Kunstformen und hatte in seinem Dachgeschoß noch im 19. Jahrhundert vier Erkertürmchen. Der runde, gotische Kirchturm von Griedel und die gesamte Kirchhofsummauerung mit starken Toren stellten vielleicht eine fortifikatorische Verstärkung des nahen Sitzes der niederadligen Familie von Kolnhausen dar, die offenbar zu den maßgeblichen Ortsherren von Griedel gehörten. Auch das Dorf Griedel wurde wohl im 15. Jahrhundert mit Wall und Graben (mit zwei gesicherten Ein- bzw. Ausgängen, Ober- und Unterpforte) befestigt.Ein niederadliger Herr Rupert von Griedel wird bereits um 1150 urkundlich erwähnt. Als ritterliche Beurkundungszeugen werden 1220 Gottfried und Hazechin von Griedel genannt. Ebenso wird Hezechin von Griedel als ritterlicher Gefolgsmann der Herren von Münzenberg 1232 nachweisbar, der wohl 1237 zu den Burgmannen auf Münzenberg gehörte. ? Darüber hinaus werden neben denen von Griedel und von Kolnhausen in weiteren Urkunden des 13. und frühen 14. Jahrhunderts mehrere offenbar ritterbürtige, hier seßhafte Familien nachweisbar, die sehr nahe mit den nicht-ritterlichen Dorfbewohnern - also eher bäuerlich - gelebt haben dürften. Es handelt sich um Mitglieder der Familie Sc(h)one oder Schöne, Bro(t)schild oder Braschild, auch Brogeschild, die aber auf einen Stammvater zurückgehen. Auch Mitglieder der ritterlichen Familie Binthammer haben hier wahrscheinlich zeitweise gewohnt. - Sie saßen wohl nur zum Teil in befestigten Höfen oder Häusern, die von den Landbewohnern als "Burg" bezeichnet wurden. - Das bis heute erhaltene Burghaus in Griedel (bzw. der vordere Teil des Baues) ist nach einer erhaltenen Inschrift 1551 erbaut worden. Das Haus repräsentiert noch den Typ des spätmittelalterlichen Fachwerk/Stein-Amtmannssitzes. Hier saß vielleicht bereits um 1408 ein falkensteinischer Gefolgsmann, ein Mitglied der Familie von Bellersheim, in einem "Haus". Die ehemalige von einem Wassergraben umgebene kleine Burg, die seit dem 15. Jahrhundert den Grafen von Solms-Braunfels zustand, diente deren Rentmännern als Wohnung und unterscheidet sich heute kaum von einem Wohnhaus. 1830 wurde in Griedel die erste Zuckerfabrik Oberhessens von Philipp Moritz Bender und seinem Sohn George, von Rentamtmann W. Gottlieb Carrière und dem Chemiker Johann Weinreich gegründet, von deren Existenz der 28 m hohe Schornstein gegenüber der Griedeler "Burg" noch zeugt. Im Dorf wurden damals die Leineweberei, aber auch Schnapsbrennerei und Bierbrauerei betrieben. In Griedel stand auch die Schmiede des Andreas Jakob Tröster, der 1880 das weltbekannte Unternehmen "Hassia" in Butzbach gründete, dessen Ende als Landmaschinenfabrik leider in diesen Jahren besiegelt wurde. In der Burg kam 1817 Moritz Carriere als Sohn des damaligen Rentmeisters W. Gottlieb Carriere und seiner Ehefrau Christiane geb. Bender zur Welt. Moritz Carriere war in Butzbach ein Schüler Friedrich Ludwig Weidigs. Als Professor für Kunstästhetik und der Kunstgeschichte (in München) machte er sich im 19. Jahrhundert einen Namen und war als Schriftsteller bekannt. Er heiratete eine Tochter Justus von Liebigs und soll zeitweise (als "ghost-writer") die Ideen des großen Naturforschers und Erfinders zu Papier gebracht haben.

In den 60er Jahren wurde ein modernes Bürgerhaus erbaut, vor einigen Jahren ein moderner Bürgertreff. Als bedeutender Gewerbebetrieb steht am Ortsrand nahe der Autobahn der große Möbelhof "Orth". Am Ort besteht eine große Sandgrube. Griedel ist eine Fachtnachtshochburg der nördlichen Wetterau. In "Gräilau" findet traditionell ein großer Karnevalsumzug statt. Das Kirchweihfest wird im Oktober gefeiert.

Am 1. August 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Griedel (wie auch die Gemeinden Kirch Göns, Hausen-Oes und Maibach) aufgrund der gebietlichen Neuordnung des Landes Hessen in die Stadt Butzbach eingegliedert und ist seitdem ein Stadtteil von Butzbach. *************************************************************************************************************************     Zusatzstoffe in Wurstwaren
Erläuterungen für den interessierten Verbraucher
Zusatzstoffe sind gesundheitlich unbedenklich.Alle zugelassenen Zusatzstoffe werden durch wissenschaftliche Prüfungen auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit in Langzeitstudien geprüft.Zusatzstoffe dürfen nur dann verwendet werden, wenn sie amtlich zugelassen sind.
Unabdingbare Voraussetzung für eine Zulassung sind
* der Nachweis der gesundheitlichen Unbedenklichkeit und
* der Nachweis der technologischen Notwendigkeit.
Konservierungsstoffe
z.B. Nitrit, Nitrat (Salpeter)
Nitrit und Nitrat werden aufgrund verschiedener Wirkungsweisen eingesetzt und zwar für* die Wachstumshemmung schädlicher Bakterien; dadurch wird die Haltbarkeit gepökelter Fleischwaren erst möglich
* Ausbildung des typischen Pökelaromas
* Bildung der gewünschten roten Pökelfarbe
Nitrat wird dabei von Mikroorganismen zu Nitrit umgesetzt. Die eigentlichen Wirkungen gehen vom Nitrit aus. Bei den biochemischen Reaktionen, die dafür erforderlich sind, wird das Nitrit stark abgebaut, so daß im verzehrsfertigen Lebensmittel nur noch geringste Mengen vorliegen.
Kaliumsorbat:
Es darf zur Oberflächenbehandlung bei Rohwürsten und Schinken eingesetzt werden, um das Wachstum unerwünschter Schimmelpilze zu verhindern.Stabilisatoren
Phosphate
Phosphate sind natürliche Rohstoffe. Sie sind als Spurenelemente Bestandteile menschlichen, tierischen und pflanzlichen Lebens.Phosphate werden bergmännisch aus den riesigen Phosphat-Vorkommen (vorwiegend in Nordafrika und Mittelamerika) für die Herstellung der phosphorsäuren Salze abgebaut. Diese Phosphat-Lagerstätten sind aus Ablagerungen von Pflanzen und Tieren in vorzeitlichen Urmeeren entstanden. Obwohl aus der gleichen natürlichen Substanz gewonnen, ist deutlich zu unterscheiden zwischen Waschmittel-Phosphaten und Phosphaten, die nach strengen Bestimmungen für die Herstellung von Lebensmitteln aufbereitet werden und deren gesundheitliche Unbedenklichkeit intensiv geprüft wurde.Während die Waschmittel-Phosphate ins Abwasser gelangen und deshalb wegen ihres problematischen Abbaus kritisiert werden, werden die Lebensmittelphosphate vom menschlichen Organismus aufgenommen und umgesetzt.Phosphate sind lebensnotwendig für die Stabilität des Knochenbaus und die Festigkeit der Zähne, außerdem für die Bewegungsfähigkeit der Muskeln und die Funktion von Gehirn und Nervensystem.Wie auf fast alle Stoffe, die wir mit unseren Nahrungsmitteln aufnehmen, gibt es auch auf Phosphat bei einigen Menschen Überreaktionen (Allergien). Nur dieser enge Personenkreis sollte eine verstärkte Phosphatzufuhr vermeiden.Phosphat verhindert bei Brühwürsten das Absetzen von Gelee oder Fett und gewährleistet damit eine gleichmäßige, der Erwartung anspruchsvoller Verbraucher entsprechende Qualität.
Zitrate, Acetate, Lactate, Tatrate
Diese Stabilisatoren sind Salze ihrer Säuren. Sie sind als Kutterhilfsmittel bei der Brühwurstherstellung zugelassen und verhindern das Entmischen oder Absetzen von Wurstwaren, womit sie zur Qualitätsverbesserung beitragen.
Ascorbinsäure, Ascorbat
Ascorbinsäure ist reines Vitamin C. Sie ist zusammen mit ihrem Natriumsalz, dem Natriumascorbat, das wichtigste Umrötehilfsmittel. Beide senken den Restnitritgehalt, beugen der Nitrosaminbildung vor und Schützen die rosarote Pökelfarbe vor negativen Einflüssen durch Licht und Sauerstoff. Ascorbinsäure darf in Wurst- und Fleischwaren nicht als Vitamin C bezeichnet werden.
Geschmacksverstärker
z.B. Natriumglutamat, Natriumguanylat, NatriuminosinatSie verstärken die Geschmacksintensität der verwendeten Rohstoffe und Gewürze und runden das Gesamtaroma ab. Alle Geschmacksverstärker (Glutamat, Guanylat, Inosinat) kommen im Fleisch auch natürlich vor.Der meistverwendete Geschmacksverstärker ist Natriumglutamat. Glutamat kommt natürlicherweise in fast allen lebenden Zellen vor. In Pilzen und Tomaten z.B. liegen die Glutamatgehalte vergleichbar hoch wie in mit Glutamat hergestellten Fleisch- und Wurstwaren.Glutamat ist durch keinen anderen Stoff gleichwertig zu ersetzen. Als Lebensmittelzusatzstoff ist Glutamat unbedenklich. Es verbessert die sensorische Qualität von Lebensmitteln nicht nur bei Fleisch und Wurst, sondern in fast allen Lebensmitteln des täglichen Bedarfs.
Antioxidationsmittel
Antioxidationsmittel wie z.B. das Tocopherol (Vitamin E) sind Stoffe, die das Ranzigwerden von Fetten sowie die Zerstörung von luftempfindlichen Vitaminen und Aromastoffen verhindern.Isoascorbinsäure und Isoascorbat beschleunigen die Umrötung, senken den Restnitritgehalt und beugen somit der Nitrosaminbildung vor.
Säuerungsmittel
Zu dieser Klasse gehören Stoffe, die einem Lebensmittel zugesetzt werden, um es sauer zu machen. Das können sowohl die Genusssäuren Essigsäure, Weinsäure, Zitronensäure oder Diacetat (Trockenessig) sein.Glucono-delta-Lacton (Säureregulator), das ebenfalls eine säuernde Wirkung hat, wird aus Traubenzucker gewonnen und wird in Verbindung mit Wasser zur Glucon-Säure, die PH-Wert senkend wirkt.Im allgemeinen sind die niedrigen pH-Werte erforderlich Für mikrobiologisch sichere Produkte, für eine beschleunigte Umrötung sowie Für die Geschmacksgebung (z.B. bei Sülzen oder Sauerbraten aber auch Für Dauerwurst, wie z.B. Salami).
Verdickungsmittel/Geliermittel
Verdickungsmittel und Geliermittel werden in Lebensmitteln verwendet, wo eine sämige oder festere Konsistenz erwünscht ist. Sehr oft werden diese Zusatzstoffe auch direkt vom Endverbraucher eingesetzt, der hiermit z.B. Konfitüre, Suppen, Soßen, Desserts, Tortenüberzüge usw. herstellt.
Farbstoffe
Farbstoffe werden zugesetzt, um in bestimmten Fällen verarbeitungsbedingte Farbverluste auszugleichen bzw. Lebensmitteln eine ansprechendere oder andere Optik zu verleihen. Die zugelassenen Farbstoffe sind dabei zum größten Teil natürlichen Ursprungs, wie z.B.* echtes Karmin
* Zuckerkulör
* Paprikaextrakt
* BeetenrotMeist werden diese oder ähnliche Farbstoffe in dunklen Soßen, Süsswaren, Desserts oder auch in Wurstwaren (wie hier der natürliche Paprikaextrakt) eingesetzt.
Emulgatoren
Emulgatoren sind grenzflächenaktive Verbindungen, die es ermöglichen, zwei nicht miteinander vermischbare Flüssigkeiten, z.B. Wasser und Ei zu stabilisieren. Die bekanntesten Emulgatoren sind Lecithine. Sie werden aus Soja, Eigelb oder anderen Ölsaaten gewonnen und bei der Herstellung von Soßen oder Mayonnaisen verwendet. Mono- und Diglyzeride werden häufig bei Kochstreichwürsten eingesetzt, um einen Fett- bzw. Geleeabsatz zu verhindern.